Alphabetisierung in Niedersachsen

Von li.: Stephan Weil, Brigitte van der Velde, Achim Scholz, Jürgen Krogmann | Foto: Jutta Bohne

Von li.: Stephan Weil, Brigitte van der Velde, Achim Scholz, Jürgen Krogmann | Foto: Jutta Bohne

Der niedersächsische Ministerpräsident weilte am 9. September in Oldenburg, um den SPD-Kandidaten Jürgen Krogmann bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg zu unterstützen. Achim Scholz, Leiter des Regionalen Grundbildungszentrums bei der VHS, nutzte die Gelegenheit, Stephan Weil beim Rundgang durch die Innenstadt auf die Situation der 750.000 Menschen in Niedersachsen anzusprechen, die gravierende Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Bisher erreichen die Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit ihrem umfangreichen Alphabetisierungs- und Grundbildungsangebot nur etwa 9000 Teilnehmer.

Achim Scholz dankte dem Ministerpräsidenten ausdrücklich für die Initiative des Landes bzw. des für die Erwachsenenbildung zuständigen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), acht Regionale Grundbildungszentren (RGZ) dauerhaft zu finanzieren.
Diese modellhaften RGZ wollen betroffene Menschen verstärkt ans Lesen und Schreiben heranführen, geeignete Angebotsformen entwickeln und die Selbsthilfestrukturen der Lernenden unterstützen, so zum Beispiel die Arbeit der ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg.

Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Krogmann bezeichnet die Alphabetisierung als ein Grundrecht und setzt sich für Verstetigung und Ausbau der RGZ in Niedersachsen ein.

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