Neues Training zur Buchstaben – Laut – Zuordnung

Im März wurde in der Intensivlerngruppe des A.B.C.-Projektes ein viermonatiges Unterrichtsmodul zur Graphem-Phonem-Korrespondenz gestartet.

Konzipiert wurde es von Anna-Maria Hintz aus der Kölner Forschungsgruppe um Prof. Matthias Grünke. Sie orientierte sich dabei am IntraActPlus-Konzept von Jansen/Streit/Fuchs und an den Methoden der direkten Instruktion. An jedem Unterrichtstag gibt es zwei 10-minütige Trainingseinheiten, in denen von der Kursleiterin anhand einer Zeigetafel neue Laute bzw. Lautverbindungen (Silben) durch Vor- und Nachsprechen bei gleichzeitiger Visualisierung des Zusammenschleifens eingeübt werden. Nadine Engel führt an der Zeigetafel eine neue Silbe ein
Nadine Engel führt an der Zeigetafel eine neue Silbe ein


Danach werden in Partnerarbeit die vorher im Chor gelesenen Laute und Silben im individuellen Tempo auf Übungsblättern mit Hilfe einer Schablone wiederholt und abgesichert. Abschließend werden die neu geübten Laute, Silben und daraus zusammen gesetzten Wörter diktiert und von den Lernenden selbst kontrolliert.
Die Lernfortschritte der Teilnehmenden werden jede Woche durch eine curriculumbasierte Messung festgestellt. Der Lernende liest fünf Minuten lang ihm dargebotene Silben, deren Reihenfolge wöchentlich geändert wird. Anschließend wird gezählt, wie viele Silben richtig erlesen wurden.

Zwei Lernende erlesen Silben auf einem Übungsblatt