Aufklärung mit dem ALFA-Mobil

Von li.: Achim Scholz, Ernst Lorenzen, Agnieszka Jaworski, Bärbel Kitzing, Alena Wistuba, Fabian Duetsch

In bewährter Zusammenarbeit veranstalten die ABC-Selbsthilfegruppe und das ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. einmal jährlich einen Info-Stand in der Oldenburger Fußgängerzone. So standen das 3mal 3 Meter große Zeltdach mit der weit sichtbaren Nummer des ALFA-Telefons und drei Info-Theken neben dem markanten ALFA-Mobil am 3. Juli 2019 in der Lange Str. nahe dem Leffers-Eck. Vier Lerner-Experten der ABC-Selbsthilfegruppe, Achim Scholz von der VHS Oldenburg, Agnieszka Jaworski vom Team des ALFA-Mobils und die Masterstudentin und Honorarkraft Alena Wistuba aus Münster informierten die Passanten in Gesprächen und mit Flyern zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung.

Nach der aktuellen LEO-Studie „Leben mit geringer Literalität“ leben in Oldenburg etwa 12.000 Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können. Am Info-Stand wurde auf die Lese- und Schreibkurse und die ABC-Selbsthilfegruppe bei der VHS Oldenburg hingewiesen. Neben den vielen Gesprächen wurden auch Info-Materialien und die ABC-Zeitung verteilt. Mütter von Vorschulkindern erhielten die Broschüren Fit für die Schrift und Jeden Tag ein Bilderbuch mit dem Hinweis auf die Bedeutung des Vorlesens in der Familie.

Nachgefragt wurden auch die Ansichtsexemplare von leicht lesbarer Lektüre, Unterrichtsmaterialien und natürlich die Give aways, zum Beispiel Kugelschreiber, Notizblöcke, Parkscheiben, Kartenspiele usw. mit dem Aufdruck des ALFA-Telefons.

Nach 5-stündiger Öffentlichkeitsarbeit konnten die Akteure am Info-Stand eine erfolgreiche Bilanz ziehen: Viele Menschen jeglicher Altersstufe und Herkunft wurden über die weit verbreitete Lese- und Schreibschwäche bei Erwachsenen und über entsprechende Lernangebote aufgeklärt.

Am Stand des ALFA-Mobils in der Oldenburger Innenstadt

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