Initiativen aus dem A.B.C.-Projekt


Achim Scholz, Brigitte, Anna Drosdowska, Nadine Engel, Ernst (v.l.)

Analphabetismus in Deutschland, das A.B.C.-Forschungsprojekt der VHS Oldenburg und Selbsthilfestrukturen von Lernenden waren Thema der einstündigen Radiosendung »Vor Ort« am 23.03.2011 im Lokalsender oldenburg eins. Moderatorin Anna Drosdowska führte dazu Gespräche mit den Lernenden Brigitte und Ernst, mit der Kursleiterin Nadine Engel und A.B.C.-Projektleiter Achim Scholz.

Nach der neuen „Level-one-Studie“ können 7,5 Millionen Bundesbürger bzw. 14,5 % aller Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren nicht ausreichend lesen und schreiben. Diese brandaktuelle Studie macht einen dringenden Handlungsbedarf deutlich. Engel und Scholz berichteten darüber, wie der nachträgliche Schriftspracherwerb bei Erwachsenen organisiert werden kann und wie die Ergebnisse des A.B.C.-Forschungsprojektes in die Alphabetisierungspraxis transferiert werden. Die Lernenden Ernst und Brigitte gewährten einen sehr persönlichen Einblick in ihre Lebens- und Lerngeschichten. Sie äußerten sich über die Entstehung und Bedeutung der ABC-Lerner-Zeitung und ihr Anliegen bei der Gründung der neuen ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg.

Wie immer stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Senders die Wortbeiträge der Sendung zum Nachhören zur Verfügung:

  1. Achim Scholz über die Level-One-Studie zum Analphabetismus in Deutschland und zum Transfer der Ergebnisse des A.B.C.-Projektes
  2. Nadine Engel über Strategien von Erwachsenen beim Schriftspracherwerb
  3. Brigitte und Ernst über Schwierigkeiten und Erfolge beim Lesen und Schreiben lernen
  4. Brigitte und Ernst über die Gründung und Ziele der ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg
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1 Kommentar
  1. Hallo Brigitte und Ernst,

    ich finde es superklasse, dass ihr eine Selbsthilfegruppe gründet. Ich bewundere euren Mut und ziehe den Hut vor euch und eurer Arbeit. Macht Spaß zu sehen, wie ihr mit dem Thema umgeht. Eure Arbeit ist total wichtig, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Macht weiter so! Dann finden viele neue Lerner den Weg in die Kurse. Zudem verstehen so die Leute die Betroffenen besser. Ich freue mich, mit euch in Kontakt zu bleiben.

    Herzliche Grüße aus Münster
    Andreas

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